• Schlummerfrist

    Schlummerfrist

    Lüft' mir den Vorhang, dass ich möge künden
    das Schicksal derer in den Schattengründen,
    der Tausende, die täglich scheu und bang
    die stillen Todespfade gehn entlang:
    Sie finden Ruhe in den stillen Hallen
    vom mühevollen bangen Erdenwallen,
    doch weil auf Erden alles endlich ist,
    so muss auch enden ihre Schlummerfrist,
    wohl keine Nacht ist, die da ewig währet.

    Wann alles Alte längst vergessen ist,
    in der Erinnrung alles ausgewischt,
    all das Vergangne völlig aufgezehret,
    dann kommt die Zeit, dass das was übrig ist,
    von Lenzgefühlen wundersam durchfrischt
    als neuer Keim ins Leben wiederkehret.

    Christian Wagner

  • Kunstgruppe PHÖNIX

    Gott hat beide Arme ausgebreitet. Der eine ist stark genug, uns mit Gerechtigkeit, der andere sanft genug, uns mit Gnade zu umfangen.
    Dr.Martin Luther King

    Weil dieses Zitat ein Motto unserer Motivation ist, die Kunstgruppe PHOENIX ehrenamtlich zu betreuen, freuen wir uns jede Woche auf unsere Mitmenschen.

  • Herbstlicht

    Herbstlicht I

    Gerade in dieser früh-herbstlichen Jahreszeit mit ihrem besonderem Lichteinfall schenkt uns die Natur reizvolle Fotomotive.

  • Zaun-ART

    Collage Glasobjekt

    Dieses Glasobjekt wurde entworfen und gestaltet von der Künstlerin Annerose Eberle

  • Wort A R T - Kalligrafie von A.Eberle

    Ein Text begegnet mir-spricht mich an.
    Zügig, ohne abzusetzen,
    linkshändig und mit geschlossenen Augen
    wird er zu Papier gebracht.
    Vorsichtig setze ich noch Farbe ein.

    Schwer zu halten

    Nichts auf Erden ist so schwer zu halten wie der Mund

    Lebensbuch

    Das Leben gleicht einem Buch

    Zeitpunkte des Lebens

    Lasst uns pflügen, ehe der Frost eintritt

    Wer ist frei?

    Der ist frei, der da wollen kann, was er tun soll

    Von guten Mächten

    von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag

  • Annerose Eberle: Malen ist für mich wie atmen

    Wenn wir die Bibel aufschlagen begegnen uns von der ersten Seite an Bilder, die uns das Gesagte sichtbar machen. Besonders Jesus hat uns so mit seinen Gleichnisgeschichten Gottes Größe verständlich gemacht.
    Heute werden wir von einer Bilderflut geradezu überschüttet, und doch haben die meisten Menschen verlernt, deren Sprache zu verstehen.
    Diesem Trend setze ich ganz bewusst einen Gegenpol, indem meine Werke auf der christlichen Symbolsprache der Farben und Zeichen aufgebaut sind.
    Ich höre Worte, eine Predigt, ein Zitat, ein Lied, ein Gedicht, beschäftige mich mit Überlieferungen, denke über Begriffe nach, lese Zeitung – und in meinem Inneren visualisieren sich Worte und Gedanken – sie werden zu Bildern.
    Für manches brauche ich Symbole und Zeichen, dazu gehört auch die Farbe. Manches bleibt abstrakt, manches zeigt sich als Metapher, manches braucht einen konkreten (Anhalts)Punkt.
    Es ist meine Art der Verkündigung, wenn ich so Gottes Liebe unter die Menschen bringen darf.
    Deshalb „fange ich nie an aufzuhören und höre nie auf anzufangen“ (Zitat von Helmut Thiliecke)

    Was tun, wenn innere Bilder nach außen drängen?
    Das ist die Frage, die mich jahrelang umgetrieben hat. Ein Studium war in den 60-er Jahren als Rollstuhlfahrerin undenkbar – aber deshalb aufgeben?

    malen ist für mich wie atmen
    Künstleri in Aktion

    Malen ist für mich nicht heiterer Zeitvertreib, sondern existenzielle Not-wendig-keit. Es gibt ein „Malen-müssen“ das keinen Aufschub duldet, hinter dem alles andere zurückstehen muss.
    Solches Malen ist harte Arbeit, ist Anstrengung, ist Auseinandersetzung mit mir selbst, meinen Gedanken und den innersten Sehnsüchten, mit selbst- und fremd gesteckten Grenzen.

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